24.12.2025
Weihnachten beginnt mit der Christmette am Heiligen Abend. Wir feiern die Geburt Jesu in Bethlehem. Um 15 Uhr wurde ein Gottesdienst für Kleinkinder in Lorsch gefeiert und Familiengottesdienste um 17 Uhr in Lorsch und um 18 Uhr in Einhausen sowie die Christmette um 22 Uhr in Lorsch.

Die Krippe hat sich durch den Advent hindurch stetig gewandelt. Erst waren nur Hirten auf dem Feld, dann erschien Johannes der Täufer in der Szene und nun ist es endlich soweit: Im Stall von Bethlehem liegt ein Kind in der Krippe, seine Eltern sind bei ihm. Jesus ist geboren. Gottes Sohn beginnt sein Leben ganz arm in einem Stall, weil in der Herberge kein Platz mehr für sie war. Und so sind die Hirten, denen ein Engel die frohe Botschaft von der Geburt des Heilands verkündet, die ersten, die zu ihm kommen.
Kommunionkinder hatten ein kurzes Krippenspiel zur Einstimmung auf den Gottesdienst einstudiert, in dem es um die Frage ging, was das Beste und Wichtigste an Weihnachten wäre. Natürlich sind Weihnachtsferien toll und die Geschenke erst! Aber alles das gäbe es nicht, wenn nicht das wirklich Wichtigste von Weihnachten geschehen wäre. Weihnachten, die Nacht ist geweiht durch die Geburt Jesu. Gott hat seinen Sohn zu den Menschen gesandt, um ihnen eine frohe Botschaft von der Liebe Gottes und der Liebe zum Nächsten zu verkünden.

Pfr. Ludwig Siemes begann seine Predigt daher auch bei der Krippe und ging dann vom Geschenk der Geburt Jesu zu den Geschenken unter dem Christbaum über. Was ist uns wichtig bei einem Geschenk, war seine Frage. Muss es groß sein, oder vielleicht lieber klein und wertvoll, oder ganz praktisch, oder ist es vielleicht auch von Bedeutung, dass es mit Liebe und Bedacht für uns gewählt worden ist? Und dann, so schloss er die Predigt, sei es wichtig, auch in unserem Inneren noch Platz für ein Geschenk zu lassen, nämlich sich von Gott beschenken zu lassen, der Glaube, Liebe, Hoffnung und die Zusage, uns immer wieder aufzurichten gebe.
Mit den Liedern "Oh, du fröhliche, oh, du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit" zum Dank und schließlich "Stille Nacht, heilige Nacht" zum Auszug, endete die Christmette in der nur noch von den Kerzen beleuchteten Kirche. Frohe Weihnachten!











Bilder: Bernhard Glanzner